The Wild Boys

Les garçons sauvages

Frankreich 2017, Bertrand Mandico, 102 Min.
Mit Pauline Lorillard, Vimala Pons, Diane Rouxel

 

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts begehen fünf Jungs aus gutem Hause, die dem Okkulten huldigen, ein scheußliches Verbrechen. Daraufhin werden sie einem alten Kapitän anvertraut, der ihnen auf seinem Kahn mit harter Hand wieder Zucht und Ordnung beibringen soll. Von der Schikane zermürbt und mit den Kräften am Ende proben sie den Aufstand – und stranden auf einer Insel voller bizarrer Gewächse, von der eine mysteriöse Kraft ausgeht. Nach einiger Zeit beginnt ihr Zauber, sie zu verändern…

 

Bertrand Mandico, ein surrealistischer Frankenstein

Seine Filme erinnern an nichts, was es auf der Welt gibt – aus gutem Grund, denn Bertrand Mandico macht nichts so wie die anderen. Am liebsten verbindet er unterschiedlichste Stile zu ganz neuen, fremdartigen Filmgebilden. Western, Science Fiction, Gore und Porno gehören zu den oft gegensätzlichen Genres, die Bertrand Mandico in seinem cinematografischen Versuchslabor ordentlich durcheinandermischt. Heraus kommt ein zwangloses Werk mit surrealistischem Touch.

 

Mandico studierte an der berühmten Filmhochschule „Gobelins“ in Paris und drehte mehrere Animationsfilme, bevor er 1997 mit „La Chanson du Jardinier Fou“ seinen ersten Kurzfilm präsentierte. 2012 lief sein „Vie et Mort d’Henri Darger“ auf den Filmfestspielen von Venedig.

 

Bertrand Mandico reiht seine Filme gerne in Zyklen ein und schuf von 2013 und 2015 mit „Hormona“ eine überraschende Kurzfilm-Trilogie rund um Sex und Erotik. 2016 setzt er seine genreübergreifenden Experimente mit seinem ersten Kinofilm fort: Auf der Insel La Réunion drehte er „Les Garçons Sauvages“, einen erotischen Fantasyfilm. (Eine Reportage von Alexandre Degardin auf ARTE tracks)

 

 

Vorstellung am:

Samstag, 30.6., 21.15 Uhr

französische OF mit deutschen Untertiteln

Vorfilm: Y a-t-il une vierge encore vivante? (F 2015, 9 min.)

 

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