Alles was kommt

L' Avenir

F 2016, 100 Min., Regie: Mia Hansen-Løve

mit Isabelle Huppert, André Marcon, Roman Kolinka, Edith Scob

Abschlussfilm der 9. Französischen Filmtage - Preview zum Kinostart im August

Nathalie, eine engagierte Philosophie-Lehrerin und Mutter zweier erwachsener Kinder, liebt ihren Job und führt ein ausgefülltes Leben. Doch als ihr Mann sie nach 25 Jahren Ehe verlässt, ihre Mutter stirbt, und ihr Verlag sie kündigt, muss sie sich selbst und ihr Leben neu erfinden. Zwischen neu gewonnener Freiheit und nagender Einsamkeit versucht Nathalie, selbstbestimmt einer ungewissen Zukunft entgegenzublicken.

 

Mit dem starken Frauenporträt verlässt Hansen-Løve das ihre vorherigen Filme bestimmende Thema der Jugend und setzt sich mit den Chancen und Ängsten des Älterwerdens auseinander. Die genaue Beobachtung und die unaufgeregte Erzählweise machen den Film zu einem stillen Ereignis. Getragen wird das subtile Drama von der herausragenden Isabelle Huppert, eine der renommiertesten Schauspielerinnen Frankreichs, die hier ihr ganzes Können unter Beweis stellt.

 

Hansen- Løve hat als Schauspielerin und Filmkritikerin der Zeitschrift Cahiers du Cinéma gearbeitet, bevor sie begann, eigene Filme zu drehen. Schon mit ihrem Erstlingswerk TOUT EST PARDONNÉ (2007), gelang ihr ein großer Kritikererfolg in Cannes. Ihre einfühlsamen und authentischen Dramen, die meist von eigenen Erfahrungen und Begegnungen inspiriert sind, begeistern internationale Filmfestivals immer wieder. Für ihren fünften Spielfilm ALLES WAS KOMMT (L’AVENIR) wurde die junge Autorenfilmerin auf der diesjährigen Berlinale mit dem silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet.

 

Vorführung am:

Sonntag, 17.07. 19:00 Uhr

Der Film wird in der französischsprachigen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

 

 

Reservierung per Mail (reservierung@metropoliskino.de) oder telefonisch (34 23 53).

Die reservierten Tickets können am Tag der jeweiligen Vorstellung abgeholt werden. Die Platzwahl ist frei.